Galerie  Giessler & Sandmann
hier wohnt die Kunst - in den Räumen der Alten Sattlerei in Kettwig


Willi Neubert (* 9. November 1920 in Brandau, Tschechoslowakei; † 7. August 2011 in Ballenstedt)

Willi Neubert war ein Maler in der DDR. Er wurde vor allem durch seine großformatigen Wandbilder aus Email bekannt.

Er studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein

Entwurfszeichnungen

1970 wurde ihm die Leitung des von ihm mitgegründeten Instituts für Architekturemail in Thale übertragen, das der o.g. Hochschule angeschlossen war. 1971 wurde er hier Professor.

Seit 1964 war Willi Neubert Mitglied der Akademie der Künste. Von 1963 bis 1967 war Neubert Abgeordneter der Volkskammer für den Kulturbund der DDR.

Am „Pressecafé“ des Verlagshauses am Alexanderplatz in Berlin, das kürzlich  unter Denkmalschutz gestellt wurde ist ein Fries mit dem Titel "Die Presse als Organisator" vonWilli Neubert angebracht.

Der 76 Meter lange und 3,50 Meter hohe Fries ist seit den späten 1990er Jahren durch die Werbung eines sich in dem Gebäude befindlichen Restaurants verdeckt. Der Fries ist aus Industrieemaille und besteht aus Platten in der Größe von 53 cm × 53 cm.

zur Zeit verdecktes Fries

Wir können Ihnen eine sehr seltene mehrteilige Arbeit des Künstlers anbieten, die auf den selben Platten hergestellt wurde.

Die Arbeit ist ein Unikat und thematisiert wohl die Vision einer Stadtplanung in Halle aus den 70er Jahren.

Im Gegensatz zu den sehr gegenständlichen Arbeiten aus den Arbeitermilieus der DDR ist diese Arbeit sehr malerisch und reizt die Möglichkeiten der Emaille Kunst aus.

Sie ist aus 6 Platten 53 x 53 hergestellt, in einen Holzrahmen gesetzt und hat eine Grösse 115 x 168 x 5 cm.


 6 teiliges Emaillebild "Halle"

Preis auf Anfrage